Was ist wirklich gefährlich Antibiotika für Kinder?


Die kürzlich erschienene Veröffentlichung des berüchtigten Magazins "Science Translation Medicine" hat die Antwort auf Fragen zu den Gefahren antibakterieller Medikamente für Kinder aufgedeckt. Eine Gruppe von Wissenschaftlern des Danish Medical Center von Cincinnati sowie Wissenschaftler des Kinderkrankenhauses in Philadelphia kündigten die negativen Auswirkungen von Antibiotika auf die Atemwege des Neugeborenen an: Mit ihrer Anwendung steigt das Risiko, in den frühen Tagen des Lebens eine Lungenentzündung zu entwickeln.

Die Schlussfolgerungen der Forscher basierten auf den gleichen wissenschaftlichen Experimenten. Die Hauptfächer waren weiße Labormäuse. Wissenschaftler beobachteten neugeborene Mäuse, deren Immunität als Ergebnis der Kombination von dendritischen Zellen des Darms und Bakterien aus der normalen Mikroflora von Tieren beginnen sollte zu arbeiten. Auf zellulärer Ebene kann man infolge dieses Prozesses die Bewegung von lymphoiden Zellen (schützende Immunzellen) zur Oberfläche der Schleimhaut der Atemwege sehen.

Es stellte sich heraus, dass antibakterielle Medikamente in der Lage sind, die oben beschriebene Assoziation zu verhindern. Medikamente verhindern, dass Bakterien in das Darmlumen gelangen und interferieren daher mit lymphoiden Zellen und reagieren darauf. So bleiben "schädliche" Bakterien ohne Kontrolle des Immunsystems. Und nichts hindert sie daran, die Atmungsorgane mit der Entwicklung einer anderen Art von Lungenentzündung zu treffen.

Amerikanische Forscher sind zuversichtlich, dass diese besondere Eigenschaft von antibakteriellen Arzneimitteln zu einem erhöhten Risiko von Todesfällen durch Pneumonien bei Neugeborenen führt. Kinder bleiben vor gefährlichen Mikroorganismen buchstäblich ungeschützt. Aber auch Antibiotika, vielleicht, leisten ihren Beitrag zur Entwicklung von Bronchialasthma bei jenen Menschen, die genetisch nicht dazu prädisponiert sind. In jedem Fall können wir zuversichtlich sagen, dass es sich lohnt, dieses Thema weiter zu untersuchen.

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