Farbe für Tätowierungen akkumuliert in den Lymphknoten und kann für Krebs Metastasen verwechselt werden.


Heutzutage ist der Grad der Krebsdiagnose sehr hoch, aber selbst mit der ständigen Verbesserung der Methoden ist es nicht immer möglich, falsch-positive Ergebnisse zu vermeiden. Dies wird durch die Tatsache erklärt, dass es viele Faktoren gibt, die manchmal mit Tumorzellen verwechselt werden, und dies wiederum ist mit falschen Behandlungstaktiken behaftet.

US-Onkologen warnen Ärzte, wenn ein Patient Tattoos auf seinem Körper hat, dann sollte die Diagnose sorgfältiger gemacht werden. Tatsache ist, dass die Farbe zum Tätowieren Pigmente enthält, die sich in nahegelegenen menschlichen Lymphknoten ansammeln können, und wenn sie verdächtige Läsionen scannen, können sie mit Metastasen eines bösartigen Tumors verwechselt werden.

Es gab einen solchen Fall in einer kalifornischen Klinik. Bei einer Frau mit Gebärmutterhalskrebs mit Positronen-Emissions-Tomographie sahen Spezialisten helle Zonen in den Leistenlymphknoten, die zeigten, dass sie Radiopharmazeutika angesammelt hatten. Als Folge wurden diese Herde fälschlicherweise für Metastasen von Gebärmutterhalskrebs gehalten und eine radikale Operation wurde durchgeführt, um nicht nur den Gebärmutterhals, den Uterus selbst, die Eileiter, sondern auch nahe gelegene Lymphknoten (Lymphknotendissektion und Panhysterektomie) zu entfernen.

Aber dann ergab eine histologische Untersuchung, dass es keine Metastasen in den Lymphknoten gab, und es war Farbe für Tattoos in ihnen (die Frau hatte 14 Tattoos auf ihrem Körper, einschließlich ihrer Beine). Pigmentpartikel drangen in die Lymphknoten ein und verschmierten das Ergebnis der Diagnose, was als Annahme einer falschen Entscheidung zur Entfernung der Lymphknoten diente.

Fachärzte für Onkologen fordern ihre Kollegen auf, alle Faktoren bei der Durchführung der Diagnostik zu berücksichtigen, insbesondere diese Funktion bei Patienten mit Tätowierungen, wodurch diagnostische Fehler und eine zu aggressive Behandlung vermieden werden.

Die Tatsache der Anhäufung von Pigmenten in den Lymphknoten beweist einmal mehr, dass alles im Körper miteinander verbunden ist und jede Intervention einen Einfluss auf die menschliche Gesundheit hat - sogar äußere Einflüsse auf die Haut können Spuren in den inneren Organen und Geweben hinterlassen. Vielleicht werden diese Informationen Jugendliche aufhalten, Frauen und Männer denken lassen, dass es nicht wert ist, "lebenslange Zeichnungen" auf ihren kostbaren Körper zu legen.

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